Nach 6 Tagen im WM-Land Mexiko unterwegs, hier mein „Hopper-Wort zum Sonntag“. Die Mexikaner haben sich die WM 2026 verdient. Ein ausgesprochen nettes und offenes Volk. Egal welche soziale Schicht – die Unterschiede zwischen Arm und Reich sieht man jeden Tag – sie leben Fußball. Unsere Höhepunkte waren die Gondelfahrt (10er Kabine) in Mexico City sowie die Busfahrt (12h & 985 km) nach Monterrey. Hier stand wirklich viel Militär auf der Straße.
Zum heiß diskutierten Thema „FIFA“ Ticketpreise kann ich nur sagen: Ja, es ist ein dynamisches Preissystem. Die Preise sind utopisch hoch, sie werden aber vom weltweiten Event-Kunden schlichtweg bezahlt. Unsere mexikanischen Sitznachbarn – sie kamen direkt aus Monterrey – bezahlten 40 Euro. Und das ist gut so. Normale Preise für die Locals. Anm. Deswegen war unser Spiel „Südafrika gegen Südkorea 1:0 (0:0)“ mit 51.243 Zusehern ausverkauft.
Es sei dahingestellt, ob man Herrn Infantino mag oder nicht. Diese WM hat ein neues Fußball-Zeitalter eingeläutet. Die Stadien sind moderne Event Arenen ohne Stehplätze, beim Ticket-Zweitmarkt (Anm. Schwarzmarkt) verdient die FIFA ebenfalls mit, Halbzeitshows wie beim American Football, feste Pausen zum Trinken sowie der millionenschwere Merch-Apparat – all das wird auch unseren heimischen Fußball in den nächsten Jahren verändern.
Zu guter Letzt, eines war über all die Tage spürbar:
„Fußball verbindet die ganze Welt – friedlich und ohne Vorurteile“!